
Glossar Unternehmensnachfolge
Alle wichtigen Begriffe rund um Unternehmensverkauf, Unternehmenskauf und Bewertung verständlich erklärt

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Glossar Unternehmensnachfolge
Alle wichtigen Begriffe rund um Unternehmensverkauf, Unternehmenskauf und Bewertung verständlich erklärt

Glossar
Nachfolge
Alle wichtigen Begriffe rund um Unternehmensverkauf, Unternehmenskauf und Bewertung verständlich erklärt
Alle Begriffe
Transaktionsprozess
Rechtliches/Steuerliches
Deal-Strukturen
A
Asset Deal
Beim Asset Deal kaufst du einzelne Vermögenswerte eines Betriebs, etwa Maschinen, Warenlager, Kundenstamm und Verträge, statt die Anteile an der Gesellschaft.
Abschreibung (AfA)
Die Abschreibung verteilt die Anschaffungskosten eines länger genutzten Wirtschaftsguts über seine Nutzungsdauer, statt sie im Kaufjahr voll als Aufwand zu buchen.
B
Betriebsübergabe
Die Betriebsübergabe ist der Moment, in dem ein Betrieb mit allem Drum und Dran tatsächlich an den Nachfolger übergeht, von der Schlüsselübergabe bis zur Vorstellung bei Kunden.
Businessplan
Ein Businessplan ist dein schriftliches Konzept dafür, wie du den gekauften Betrieb weiterführst und Schritt für Schritt entwickelst.
Bürgschaft
Bei einer Bürgschaft steht ein Dritter dafür ein, einen Kredit zurückzuzahlen, falls du als Kreditnehmer:in es selbst nicht kannst.
Betriebsübergang (§613a)
Beim Betriebsübergang wechseln die bestehenden Arbeitsverhältnisse automatisch mit dem Betrieb auf die neue Inhaberin oder den neuen Inhaber.
D
Due Diligence
Due Diligence ist die gründliche Prüfung eines Unternehmens durch den Käufer vor dem Kauf. Sie deckt Risiken auf und prüft, ob Preis und Bewertung stimmig sind.
Discounted Cash Flow (DCF)
Der Discounted Cash Flow (DCF) schätzt den Wert eines Betriebs anhand des Geldes, das er in Zukunft voraussichtlich abwirft, und rechnet dieses künftige Geld auf den heutigen Wert zurück.
Datenraum
Ein geschützter, meist digitaler Ordner, in dem der Verkäufer die vertraulichen Unterlagen für ernsthafte Interessenten sammelt.
E
EBITDA
EBITDA steht für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Die Kennzahl zeigt, wie viel ein Unternehmen operativ verdient, unabhängig von Finanzierung und Steuern.
Ertragswertverfahren
Das Ertragswertverfahren bewertet ein Unternehmen nach seiner zukünftigen Ertragskraft. Nicht das, was an Maschinen und Material vorhanden ist, zählt, sondern das, was der Betrieb künftig verdient.
Earn-Out
Beim Earn-Out wird ein Teil des Kaufpreises erst später gezahlt, abhängig davon, wie sich das Unternehmen nach der Übergabe entwickelt.
Exposé
Das Exposé ist das Verkaufsdokument, das einen Betrieb potenziellen Käufern vorstellt: zuerst anonym, später mit allen Details.
Eigenkapital
Eigenkapital ist der Teil eines Betriebs, der nach Abzug aller Schulden dem Inhaber gehört. Beim Kauf ist es das Geld, das der Käufer selbst einbringt.
G
H
J
K
L
Letter of Intent (LOI)
Der Letter of Intent ist eine schriftliche Absichtserklärung. Er hält fest, dass Käufer und Verkäufer ernsthaft über eine Übernahme verhandeln, bevor die eigentliche Prüfung beginnt.
Liquidität
Liquidität ist die Fähigkeit eines Betriebs, seine laufenden Rechnungen jederzeit aus den vorhandenen flüssigen Mitteln bezahlen zu können.
N
O
P
Q
R
S
Substanzwert
Der Substanzwert ist der Wert aller Vermögenswerte eines Unternehmens abzüglich der Schulden. Er zeigt, was „an Substanz“ tatsächlich vorhanden ist.
Share Deal
Beim Share Deal kaufst du die Gesellschaftsanteile einer Firma und übernimmst das Unternehmen als Ganzes.
Steuern beim Firmenverkauf
Beim Firmenverkauf versteuert der Verkäufer meist den Gewinn aus dem Verkauf. Wie viel netto übrig bleibt, hängt vom Land und der Deal-Struktur ab.
T
U
Unternehmensbewertung
Die Unternehmensbewertung ermittelt den Wert eines Unternehmens. Dabei kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz: Ertragswert, Substanzwert oder Multiplikator.
Unternehmenswert
Der Unternehmenswert beschreibt den monetären Wert eines Unternehmens. Er ist die Grundlage für die Preisverhandlung, aber nicht automatisch der Preis selbst.
Unternehmensnachfolge
Unternehmensnachfolge bedeutet, dass ein Betrieb an einen Nachfolger übergeben wird, wenn die Inhaberin oder der Inhaber aufhört.
V
Verkäuferdarlehen
Beim Verkäuferdarlehen lässt der Verkäufer einen Teil des Kaufpreises stehen, den der Käufer später verzinst aus dem laufenden Betrieb zurückzahlt.
Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA)
Ein Vertrag, mit dem sich ein Interessent verpflichtet, alle vertraulichen Informationen über den Betrieb geheim zu halten.
Verkehrswert
Der Verkehrswert ist der Preis, den ein Käufer für deinen Betrieb tatsächlich zu zahlen bereit ist. Der echte Marktpreis, nicht die Zahl auf dem Papier.
X
Y
Z
Alle Begriffe
Transaktionsprozess
Rechtliches/Steuerliches
Deal-Strukturen
A
Asset Deal
Beim Asset Deal kaufst du einzelne Vermögenswerte eines Betriebs, etwa Maschinen, Warenlager, Kundenstamm und Verträge, statt die Anteile an der Gesellschaft.
Abschreibung (AfA)
Die Abschreibung verteilt die Anschaffungskosten eines länger genutzten Wirtschaftsguts über seine Nutzungsdauer, statt sie im Kaufjahr voll als Aufwand zu buchen.
B
Betriebsübergabe
Die Betriebsübergabe ist der Moment, in dem ein Betrieb mit allem Drum und Dran tatsächlich an den Nachfolger übergeht, von der Schlüsselübergabe bis zur Vorstellung bei Kunden.
Businessplan
Ein Businessplan ist dein schriftliches Konzept dafür, wie du den gekauften Betrieb weiterführst und Schritt für Schritt entwickelst.
Bürgschaft
Bei einer Bürgschaft steht ein Dritter dafür ein, einen Kredit zurückzuzahlen, falls du als Kreditnehmer:in es selbst nicht kannst.
Betriebsübergang (§613a)
Beim Betriebsübergang wechseln die bestehenden Arbeitsverhältnisse automatisch mit dem Betrieb auf die neue Inhaberin oder den neuen Inhaber.
D
Due Diligence
Due Diligence ist die gründliche Prüfung eines Unternehmens durch den Käufer vor dem Kauf. Sie deckt Risiken auf und prüft, ob Preis und Bewertung stimmig sind.
Discounted Cash Flow (DCF)
Der Discounted Cash Flow (DCF) schätzt den Wert eines Betriebs anhand des Geldes, das er in Zukunft voraussichtlich abwirft, und rechnet dieses künftige Geld auf den heutigen Wert zurück.
Datenraum
Ein geschützter, meist digitaler Ordner, in dem der Verkäufer die vertraulichen Unterlagen für ernsthafte Interessenten sammelt.
E
EBITDA
EBITDA steht für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Die Kennzahl zeigt, wie viel ein Unternehmen operativ verdient, unabhängig von Finanzierung und Steuern.
Ertragswertverfahren
Das Ertragswertverfahren bewertet ein Unternehmen nach seiner zukünftigen Ertragskraft. Nicht das, was an Maschinen und Material vorhanden ist, zählt, sondern das, was der Betrieb künftig verdient.
Earn-Out
Beim Earn-Out wird ein Teil des Kaufpreises erst später gezahlt, abhängig davon, wie sich das Unternehmen nach der Übergabe entwickelt.
Exposé
Das Exposé ist das Verkaufsdokument, das einen Betrieb potenziellen Käufern vorstellt: zuerst anonym, später mit allen Details.
Eigenkapital
Eigenkapital ist der Teil eines Betriebs, der nach Abzug aller Schulden dem Inhaber gehört. Beim Kauf ist es das Geld, das der Käufer selbst einbringt.
G
H
J
K
L
Letter of Intent (LOI)
Der Letter of Intent ist eine schriftliche Absichtserklärung. Er hält fest, dass Käufer und Verkäufer ernsthaft über eine Übernahme verhandeln, bevor die eigentliche Prüfung beginnt.
Liquidität
Liquidität ist die Fähigkeit eines Betriebs, seine laufenden Rechnungen jederzeit aus den vorhandenen flüssigen Mitteln bezahlen zu können.
N
O
P
Q
R
S
Substanzwert
Der Substanzwert ist der Wert aller Vermögenswerte eines Unternehmens abzüglich der Schulden. Er zeigt, was „an Substanz“ tatsächlich vorhanden ist.
Share Deal
Beim Share Deal kaufst du die Gesellschaftsanteile einer Firma und übernimmst das Unternehmen als Ganzes.
Steuern beim Firmenverkauf
Beim Firmenverkauf versteuert der Verkäufer meist den Gewinn aus dem Verkauf. Wie viel netto übrig bleibt, hängt vom Land und der Deal-Struktur ab.
T
U
Unternehmensbewertung
Die Unternehmensbewertung ermittelt den Wert eines Unternehmens. Dabei kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz: Ertragswert, Substanzwert oder Multiplikator.
Unternehmenswert
Der Unternehmenswert beschreibt den monetären Wert eines Unternehmens. Er ist die Grundlage für die Preisverhandlung, aber nicht automatisch der Preis selbst.
Unternehmensnachfolge
Unternehmensnachfolge bedeutet, dass ein Betrieb an einen Nachfolger übergeben wird, wenn die Inhaberin oder der Inhaber aufhört.
V
Verkäuferdarlehen
Beim Verkäuferdarlehen lässt der Verkäufer einen Teil des Kaufpreises stehen, den der Käufer später verzinst aus dem laufenden Betrieb zurückzahlt.
Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA)
Ein Vertrag, mit dem sich ein Interessent verpflichtet, alle vertraulichen Informationen über den Betrieb geheim zu halten.
Verkehrswert
Der Verkehrswert ist der Preis, den ein Käufer für deinen Betrieb tatsächlich zu zahlen bereit ist. Der echte Marktpreis, nicht die Zahl auf dem Papier.
X
Y
Z
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